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Résumé
Un jour tout à
fait ordinaire, un lieu triste et sombre, le café
"Les trois Maries". Lyon en novembre, gris de brouillard,
morne, mouillé dans la pluie grise... C'est un cadre
exigu dans lequel le lecteur est entraîné pour
y rencontrer une serveuse aux cheveux roux qui, en "bonne
bouseuse" fait consciencieusement son travail en l'absence
du propriétaire du café qui semble lui faire
entièrement confiance: Une des ces tranches de vie
quotidienne !... elle ne semble pas présenter
l'endroit attirant qu'un lecteur à la recherche d'une
expérience fascinante arttendrait !
Mais alors, la porte grince,
mal soulevée par l'inconnu qui entre dans ce
café délabré où , en dehors des
jours du marché, ne viennent que les habitués
de ce vieux quartier de Lyon.
Cet inconnu, de stature
imposante, attire l'attention de la servante qui fait
d'abord preuve d'une certaine distance. Quand il se dit
à la recherche d'un ami, un certain Dillon Wallace,
elle lui demande à s'adresser plus tard au patron
parce qu'elle, elle n'a jamais vu un Dillon Wallace dans ce
café. Mais dans le vide et puis le train train
habituel qui s'installent dans ce café après
le départ de l'inconnu, elle ne peut pas
s'empêcher à penser à lui.
Le soir venu, le patron
présent, la salle remplie des habitués du
café, l'inconnu revient et se présente comme
Freddy Jacquier.Il est à la recherche de son
compagnon Dillon Wallace pour repartir avec lui dans le
Grand Nord : Le Labrador, pays lointain, pays sauvage, pays
d'espace, de liberté et de possibilités
inimaginables... et voilà les clients du café,
et avec eux la serveuse, partis dans l'imagination d'un
départ à la conquête de ce pays
mystérieux !
Cet inconnu,va-t-il repartir
à une expédition ?...va-t-il retrouver son
compagnon ? ...que fera-t-il s'il ne le trouve pas ?
...partir à ce pays extraordinaire, ne serait-ce
pas aussi la chose à faire pour l'un ou l'autre des
habitués du café ?...pour la serveuse ?
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Biographie de l'auteur:
Bernard Clavel wurde 1923
im Jura als Sohn eines Bäckers geboren und ist in
Lons-le-Saunier, nicht weit von Dole aufgewachsen. Er
besuchte die Schule nur bis zu seinem 14. Lebensjahr und
trat dann eine Konditorlehre in Dole an. Seine Kindheits-
und Jugendträumereien , seine noch kindliche Seele
wurden in der Lehrzeit mit einer harten Realität
konfrontiert und weckten in ihm grundlegenden Widerspruch zu
den bestehenden Lebensumständen und ließen ihn
nach einem erfüllteren Leben suchen. Er wandte sich
zunächst der Kunst zu und begann mit der Malerei, die
Begegnung mit dem Leben an der Rhône brachte ihn dann
aber zur Literatur. Die Jugendjahre der Lehre, die er 1939
beendete, die Kriegszeit bis 1945 und die Jahre des
Neuanfangs nach 1945 prägten ihn tief und finden in
seinem Romanzyklus La Grande Patience ihren
literarischen Niederschlag. Für den vierten Band dieses
Zyklus Les Fruits de l'Hiver erhielt er 1968 den
"Prix Goncourt".
Auch andere Romane der
frühen Phase fanden große Beachtung und wurden
verfilmt oder für das Fernsehen bearbeitet:
"L'Espagnol", "La maison des autres", "Le Tonnerre de
Dieux".
Von den literarischen
Kreisen Frankreichs lange als "regionaler Autor" oder als
"proletarischer Autor" klassifiziert und wenig geehrt ,
erfreuten sich seine Romane trotz dieser geringen
literarischen Beachtung einer zahlreichen Leserschaft. Sie
wurden in viele Sprachen übersetzt und in
Taschenbuchauflagen einem breiten Publikum zugänglich.
Die zahlreichen Romane Bernard Clavels machen ihn zu einem
Romanautoren, der an der dritten Stelle der Lesergunst des
französischen Publikums steht.
Mit dem Romanzyklus Les
Colonnes du Ciel und dem Zyklus Le Royaume du
Nord spannt Bernard Clavel einen weiten Bogen: Von der
Zeit des Dreißig Jährigen Krieges im Jura bis zum
Leben der Franzosen in der "Neuen Welt" Québecs.
Andere Romane sind durch einen tiefgehend
pazifistisch-humanitären Geist geprägt und
behandeln elementare Grundfragen menschlichen Lebens. Seit
über zwanzig Jahren ist er mit Josette Pratte, einer
Franko-Canadierin verheiratet, die sich ebenfalls dem Roman
zuwandte. Als Autorenpaar arbeiten sie seitdem Seite an
Seite.
Sein letzter Roman Le
Soleil des Morts (1998) ist dem Lebenszyklus eines
aufrechten Mannes, im Gedenken an seinen Onkel, der ihn sehr
beeinflußte, gewidmet und durchschreitet die Zeit der
der deutsch-französischen Kriege von 1871 bis 1945.
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Einsatzmöglichkeiten im
Unterricht
Dieser Roman von ca. 100
Seiten Länge, - ein fast novellenhafter Romanumfang -,
ist einer der Schüsselromane im Werk des
zeitgenössischen französischen Autoren Bernard
Clavel. Er behandelt, wie ein Scharnierteil zwischen den
beiden großen Romanzyklen Les Colonnes du Ciel
(Band 4: Les Compagnons du Nouveau Monde) und Le
Royaume du Nord (Bd 1: Harricana) das
Schlüsselthema, das die beiden Romanzyklen verbindet:
Das Thema des Aufbrauchs zu einem neuen Leben, zu einer
neuen Herausforderung im Ringen um die Selbstverwirklichung
in Freiheit.
Der Roman L'homme du
Labrador ist dabei von einer enormen erzählerischen
Dichte und eignet sich deswegen gut für die
Lektürearbeit mit Schülerinnen und Schülern,
z.B. in Grund- und Leistungskursen der Jahrgangsstufen 11
bis 13 an den Gymnasien.
Sein Thema ist für die
Lektürearbeit mit Jugendlichen, die selbst in der Phase
der Persönlichkeitsbildung und Suche nach Lebenszielen
stehen, interessant und motivierend; es lassen sich
vielfältige Grundsatzfragen aus der Lektüre
entwickeln und diskutieren.
Einsatzmöglichkeiten im Rahmen einer "Classe de
Lecture"
Bei Schülerinnen
und Schülern den Spaß am Lesen wieder zu wecken,
ist nicht nur eine Aufgabe des Deutschunterrichts. Auch der
Fremdsprachliche Unterricht der Gymnasialen Oberstufe sollte
darin eine wichtige Aufgabe sehen. Dabei muß es vor
allem darum gehen , Schülerinnen und Schüler
wieder für die Ganzschriftlektüre zu gewinnen.
Wegen seiner
erzählerischen Dichte eignet sich gerade dieser Roman
gut als Text für eine solche
Ganzschriftlektüre. Bei ihr sollen
SchülerInnen den Gesamttext selbständig in einer
ersten Lektüre aufnehmen und dann ihre persönliche
Rezeption des Romans vorstellen und mit den
MitschülerInnen diskutieren: Die unterschiedlichen
Verstehensweisen des Verhaltens und der Charaktere der
Hauptpersonen, die bei der ersten Lektüre entstehen,
bieten reichlich Diskussionsstoff:
Einschätzungsunterschiede werden deutlich, ihre
Hinterfragung durch die anderen Schüler vertieft das
Erstverständnis und gibt den Anstoß zur
vertieften Lektüre.
Für eine
Lektürearbeit, die darauf abzielt, die
SchülerInnen ihre verschiedenen Leseerfahrungen
äußern, vergleichen, bewerten und vertiefen zu
lassen, ist es wichtig, daß bei der
Erstlektüre der Text insgesamt gelesen wird,
auch unter in Kaufnahme von verbleibenden Unklarheiten,
Mißverständnissen, zu öberflächlichen
Rezeptionen. Wesentlich ist , die SchülerInnen ihre
persönlich Rezeption mit der der MitschülerInnen
vergleichen zu lassen.
In einer Zweiten
Lektürephase wird dann das z.T.
unvollständige, noch vage oder widersprüchliche
Bild von den Personengruppen des Romans einer vertiefenden
Letüre unterzogen.
Die Dritte
Lektürephase dient der Erfassung des Handlungs-
und Erzählablaufs: Dabei werden die Wendepunkte,
Spannungsmomente und das Ende/Ende ? hinterfragt.
Dieser dreifache
Lektüredurchgang sorgt für eine Verdichtung
der Rezeption bei ständiger Diskussion über die
Neuwertung von vertieft betrachteten Aspekten. Die
Gesamtwertung sollte dabei offen bleiben, denn es geht bei
einer solchen Ganzschriftlektüre mit Schülerinnen
und Schülern nicht um 'die wissenschaftlich korrekte'
Interpretation, sondern die Rezeption des Romans durch den
jeweiligen Leser. Diese Weise der Arbeit mit dem Roman soll
die Schülerinnen und Schülern neu zum
eigenständigen Lesen von literarischen Texten
motivieren, indem sie erfahren, daß ihr
persönliches Leseerlebnis im Gespräch mit
Mitschülern vertieft, geändert, bestätigt und
immer wieder neu angestoßen werden kann.
( Arbeitsblätter für diesen Erarbeitungsansatz
können angefragt werden:
e-mail : ASchwering@t-online-de
).
Der Roman eignet sich aber
ebenfalls für einen Lektüreansatz
traditionellerer Art. Er läßt sich z.B. gut
in ein Halbjahresthema "Nouvelles - Vermittlung und Analyse
der entsprechenden Gattung " einbetten. Auch als
literarischer Text in einem Thema "La France entre les deux
guerres" kann der Roman gut eingesetzt werden.
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Auszug aus dem Roman:
(Quand le patron du
café arrive, la soirée, animée par les
histoires de l'inconnu, passe s'en que personne ne s'en
rende compte, tellement les histoires de cet homme bizarre
sont fascinantes. À l'heure de la fermeture, la
serveuse et lui sont les derniers a quitter le bistro)
"Ils ont regardé
le vieil homme, tout frêle et mal assuré sur le
mauvais pavage, s'éloigner dans les lueurs troubles.
Lorsque son pas a tourné l'angle, un beau silence
s'est établi entre les murs dont le haut se confond
avec l'infini de la nuit. Freddy Jacquier s'est
tourné vers la rouquine pour demander:
- Vous allez de quel
côté ?
Elle a fait un geste vers la droite en disant:
- J'habite rue du Boeuf.
Sans offrir de
l'accompagner, il s'est mis à marcher à
côté d'elle, au milieu de ces ruelles
étroites que les chats traversent comme des
flèches à la poursuite de gros rats couinants.
De vagues silhouettes apparaissent parfois dans les
lointains de brume qu'éclairent les
réverbères et la lueur filtrant des rideaux
sombres de quelques fenêtres. Ça et là,
un poste de T.S.F. laisse couler d'une traboule un air
d'accordéon ou la voix d'une chanteuse. Tout
paraît infiniment lointain dans cet univers
feutré où flottent d'écurants
relents. Les talons de Sophie battent, accrochent parfois et
grincent. L'Homme du Labrador, sur ses semelles souples,
marche du même pas silencieux que s'il foulait la
neige fraîche des immensités.
Ils ont tourné un
angle, puis un autre pour suivre à présent la
rue Saint-Jean. Ils ont presque atteint la place du Change
lorsque l'homme déclare:
- L'or, c'est vrai qu'on
peut le ramasser à la brouette, là-bas. Et
pour qui a déjà de l'expérience du
pays, c'est moins dur qu'on ne le dit.
Elle ne souffle mot, simplement, elle s'est
rapprochée à le frôler du coude.
- Fait voir, ce
pays-là, c'est un monde !... L'enfer. L'enfer avec
toujours la promesse du paradis. On peut pas imaginer...
Il s'arrête de parler
le temps de quelques pas, mais tout en lui montre
qu'à l'intérieur, il poursuit sa quête
sur cette terre lointaine. La clarté des
étendues blanches éclaire son visage, la
profondeur insondable des vastes plateaux se reflète
dans l'eau noire de son regard.
- Sur le lac Michikamau, on
a fait près de deux cents kilomètres à
la recherche des Indiens Naskaupi. Dillon comptait sur eux
pour nous servir de guides. Moi, j'y croyais pas.
J'étais pour qu'on prenne une autre voie de
pénétration, mais Wallace a une tête de
pioche. Comme il faut toujours un chef dans une
expédition, on s'était mis d'accord: en cas de
litige, il l'emportait. Normal. La carte, c'est lui qui
l'avait dressée avec les documents
géographiques qu'un vieil Indien lui avait vendus,
à New York. Sans doute un qui avait fait la peau d'un
géologue... Wallace avait payé recta. Le reste
nous concernait pas. On n'est pas flics. Aux tuniques rouges
de faire leur boulot.
Ils viennent d'atteindre le
milieu de la rue du Buf, plus étroite t plus
sombre encore que les autres. Un chien renverse à
grand bruit une lessiveuse d'où déferle vers
la rigole un flot d'ordures. L'animal se sauve. Le silence
est tel après ce vacarme que l'on perçoit
nettement le grignotis des pattes griffues sur les
pavés.
- C'est là, souffle
la serveuse.
Elle ne l'invite pas
à entrer, mais elle ne fait rien qui exprime son
intention de le laisser dehors. Il se frotte la barbe un
instant avant de demander:
- Comment tu t'appelles?
- Sophie ... Sophie
Marion.
Sans l'ombre d'une
hésitation, il décrète:
- Tu t'appelleras Nelly, je
préfère.
La rouquine a un geste qui
signifie qu'à ses yeux, ça n'a aucune
importance.
Comme elle ébauche un
mouvement pour s'approcher de l'entrée d'une
traboule, il lui prend le bras et l'oblige à faire
face. Son regard est plus noir, plus dur dans la mauvaise
lumière qui accentue ses traits. A voix basse, un peu
sifflante, comme angoissée, il demande:
- Le Labrador, ça
t'intéresse, toi ?
Nelly hésite. Son
visage rond s'est légèrement creusé.
Son il s'affole un instant, sautant d'un point
à l'autre de ce visage qui doit l'effrayer un peu.
Elle murmure, comme pour chercher une excuse:
- Est-ce que les femmes
peuvent ...
Il l'interrompt:
- Pas question que tu fasses
partie de l'expédition, c'est trop dur. Mais y a un
poste, avec des maisons, sur la côte, North West River
Post, ça s'appelle. C'est là qu'on
débarque en venant de Terre-Neuve. Faut qu'on y
laisse quelqu'un pour s'occuper des réserves et
organiser tout en notre absence. Ça, tu pourrais!
Peut-être appeler du secours si on est mal
embringués.
Nelly hoche la tête.
Freddy répète:
- Ça, tu pourrais ...
Et tu aurais part égale du butin quand la mine serait
exploitée.
- Tout de même,
souffle Nelly, c'est quelque chose !... Et si loin. Doux
Jésus!
Elle n'a formulé
aucun accord, mais déjà tout en elle exprime
la soumission. Chaque fois que l'homme prononce un nom comme
Saint-John's en Terre-Neuve, James Bay ou North West River
Post, son regard se noie dans l'inconnu. Ses
paupières battent. Les ailes de son petit nez en pied
de marmite frémissent comme si elle respirait
déjà ce terrible vent du nord porteur de
flocons acérés et de lames glaciales. Il faut
un long moment de silence avant que sa tête ne fasse
oui lentement, non point comme à regret, mais au
contraire avec quelque chose de parfaitement
assuré.
De la même
manière que s'il la poussait déjà vers
la passerelle du bateau, le barbu la fait pivoter en
direction de l'entrée qui ouvre sur une
obscurité épaisse d'où coulent des
remugles de vaisselle et d'urine.
- Allons, dit-il
Et elle va en disant:
- Y a pas d'lumière,
faut te laisser mener.
Le prenant par la main, elle
le guide entre ces murs suintants, puis par un escalier un
colimaçon qui n'en finit plus de se visser dans les
hauteurs de la nuit.
Ils montent lentement,
posant les pieds où les marches de pierre
usées sont le plus larges. Enfin, ils atteignent un
couloir où pénètre par une lucarne une
vague lueur. Nelly s'arrête, lâche la main de
Freddy et fait tourner sa clef dans une serrure qui claque
comme une tapette à rats."
Bernard Clavel, L'homme du Labrador
(Chapitre 3)
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